Star Trek: Eine politische Utopie?
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Posterpräsentation bei den Doktoranden-Tagen Kommunikation und Medien Leipzig, Oktober 2010. (Poster)
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Sebastian Stoppe
Star Trek: Eine politische Utopie?
Star Trek kann mit unter anderem sechs TV-Serienformaten und elf Kinofilmen auf eine kontinuierliche, seit über vierzig Jahren bestehende Medienpräsenz zurückblicken. In der Next-Generation-Folge „Die Neutrale Zone“ sagt Captain Jean-Luc Picard: „Es ist für die Menschen nicht länger wichtig, große Reichtümer zu besitzen. Wir haben den Hunger eliminiert, die Not, die Notwendigkeit, reich zu sein. Die Menschheit ist erwachsen geworden.“
Star Trek vertritt somit offenbar den Anspruch, einen utopischen Zukunftsentwurf darzustellen. Gibt es aber tatsächlich eine derartige Philosophie, die über das Star Trek-Universum hinausweist? Wird uns im Star Trek-Universum ein mögliches zukünftiges Gesellschaftsbild präsentiert, ja womöglich ein utopischer Gesellschaftsentwurf? Dieser selbst gestellte Anspruch soll anhand der Star Trek-Texte kritisch untersucht werden.



